Finanzen, Geld und Kredite

Zwischen Studienkredit und Ratenkredit gibt es Unterschiede

Einen gewöhnlichen Ratenkredit wie etwa zur Autofinanzierung bekommen nur Personen mit ausreichender Bonität und regelmäßigem Einkommen. Zwar kann man als Student neben dem Studium arbeiten, jedoch heißt das noch lange nicht, dass man dann auch kreditwürdig ist. Ebenso dürfte dieses (möglicherweise unregelmäßige) Einkommen nicht ausreichen, die Kreditraten zurückzahlen zu können. Aus diesem Grund ist es einleuchtend, dass herkömliche Konsum- und Ratenkredite nicht für Studenten geeignet und auch kaum zu bekommen sind.

Ein weiterer Unterschied ist, dass ein Studienkredit in monatlichen Beträgen ausgezahlt wird und nicht wie beim Ratenkredit in einer Summe. Die Auszahlphase orientiert sich dabei an der Regelstudienzeit und kann immerhin bis zu 7 Jahren andauern. Über die Regelstudienzeit hinaus verlängern einige Banken die Studienfinanzierung um 2 bis 3 Semester. Nach der Auszahlungsphase (Ende des Studiums) setzt für gewöhnlich eine Ruhephase von einem Jahr ein. Erst danach beginnt man, den aufgenommenen Kredit zzgl. der angefallenen Zinsen zurückzuzahlen.

Der Aufbau eines Studienkredits

Vereinfacht dargestellt ist also ein Studienkredit wie folgt aufgebaut:

  • Auszahlungsphase: Der Kredit wird in monatlichen Beträgen an den Studenten ausgezahlt.
  • Ruhephase: Im Anschluss an diese Auszahlungsphase tritt eine meist einjährige Ruhezeit ein.
  • Rückzahlung: Nach der Ruhephase erfolgt die Rückzahlung des Kredits.

 

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